Kurpfalzachse

Neckar bei Neckargemünd
Skulpturenpark Seckach

Die rund 226 Kilometer lange Kurpfalzachse verläuft von Westen nach Osten durch die gesamte Metropolregion Rhein-Neckar. Auf ihrem Weg führt sie vom Pfälzerwald über die Rheinebene, das Neckartal und den Odenwald bis ins Bauland. Die Streckenführung der Kupfalzachse erschließt einen breiten Korridor quer durch die Metropolregion Rhein-Neckar.

Romantisches Neckartal und Ausflüge in den Odenwald

Der Reichtum des Neckartals an Natur- und Kulturdenkmälern ist unübersehbar. Zweifellos gehört es zu den überregional bekannten Kulturlandschaften der Metropolregion Rhein-Neckar. Hier ist Geschichte allgegenwärtig und verpflichtet dazu, das Erbe klug für kommende Generationen zu bewahren. Der Fluss ist das identitätsstiftende Band, das die Menschen mit der Landschaft verbindet. Das baden-württembergische Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr will mit der Initiative „Unser Neckar“ die Potenziale der Landschaft mit einer Fülle von Aktivitäten als Lebensraum für die Menschen der Region weiterentwickeln.
In der Universitätsstadt Heidelberg trifft die kurpfälzische Tradition auf moderne Wissenschaft. Stadtlandschaft verbindet sich in harmonischer Weise mit dem malerischen Neckartal und den umliegenden Laub- und Nadelwäldern. Der Fluss der Romantiker hat sich zwischen Heidelberg und Heilbronn besonders tief in das
Buntsandsteingebirge eingeschnitten. Eine Vielzahl von Burgen und Schlössern säumen hier den Fluss. Die Städte Neckargemünd, Neckarsteinach, Hirschhorn und Eberbach setzen ihr vom Mittelalter geprägtes Erbe als „Romantische Vier“ an der Burgenstraße selbstbewusst in Szene. Der Westausläufer des Odenwalds an der Bergstraße steht hoch und weit über der Oberrheinischen Tiefebene. Mit seinen dichten Wäldern und den sie überragenden Felsformationen lädt er zum Erleben und Entdecken ein. Hier zeigt der Naturpark Neckartal-
Odenwald seine reichhaltig vorhandenen Naturschätze, seltene Tier- und Pflanzenarten, die in 37 Naturschutzgebieten bewahrt werden sollen.

Der Odenwald ist ein begehbares Lehrbuch. Die Landschaft erteilt Unterricht in Erdgeschichte, schult Auge und Ohr in stillen Wäldern und zwischen harschen Felsformationen. Der Naturpark Neckartal-Odenwald und der Geo- Naturpark Bergstraße-Odenwald öffnen sich mit einem dichten Netz an Lehr- und Erlebnispfaden, Infozentren, Eingangstoren und Geopunkten. Sie werden zum großen Klassenzimmer, in dem 500 Millionen Jahre wechselvoller Erdgeschichte lebendig und vor allem begreifbar werden. Im Mittelpunkt steht die Förderung des Landschafts- und Naturbewusstseins für diesen einzigartigen Lebensraum, getreu dem Motto „Nur was man kennt, schützt man“.

Römische Geschichte lässt sich im Odenwald und im Bauland erleben. Einst erstreckte sich der Odenwaldlimes von Wörth am Main den Neckar entlang bis zur Schwäbischen Alb. Zur Sicherung der Grenzlinien errichteten die Römer Kastelle. Diese Bauwerke verloren aber schon nach kurzer Zeit ihre Bedeutung, als mit dem Obergermanisch-Rätischen Limes die Grenze nach Osten verlegt wurde. Die Spuren des Odenwaldlimes, ob als Ruine oder Rekonstruktion, finden sich im Bereich der Ortschaften Mosbach, Fahrenbach, Limbach und Mudau. Zugleich ist der Odenwald mit seinen ausgedehnten Grünzügen und idyllischen Flecken wie gemacht zur Erholung. Ganz egal, ob auf einem Spaziergang in der frischen Luft, auf den Spuren der Römer entlang des Limes oder auf Rad- und Wandertouren durch eine abwechslungsreiche Landschaft, dabei gilt immer und überall: Der Odenwald tut gut!

Im Kontrast zu den markant eingeschnittenen Tälern des waldreichen Buntsandstein-Odenwaldes entstand im Bauland auf seinen Muschelkalkböden eine hügelige, von Landwirtschaft offen gehaltene und vom Grünkern-Anbau geprägte Landschaft. Diese Schichtstufenlandschaft mit ihrem Wechselspiel aus Anstiegen, weit ausgedehnten Ebenen und zerklüfteten Tälern ist bei Wanderern und Radfahrern beliebt; die Betriebsamkeit der Rheinebene  weicht hier purer Erholung. Im Nordosten der Metropolregion liegt das „Madonnenländchen“, eine Kulturlandschaft, die sich durch ihre Vielzahl an Bildstöcken und Kirchen auszeichnet.

Durch das Bauland verläuft der Obergermanisch-Rätische Limes. Auf 550 Kilometern Länge markierten die Römer sichtbar für Freund und Feind die Grenzen ihres Reiches zwischen Rhein und Donau mit Kastellen und Wachtposten. Diese Grenze ist bis heute eines der eindrucksvollsten archäologischen Denkmäler Mitteleuropas. Aus diesem Grund wurde der Obergermanisch-Rätische Limes 2005 in die Welterbeliste der UNESCO  aufgenommen. Diese Spuren zu sichern und zu erhalten, hat sich die Region zur Aufgabe gemacht. Der Bauländer  Skulpturen-Radweg nimmt die Gegenwart in den Blick. Auf 77 Kilometern lädt er dazu ein, zeitgenössische Kunst  im öffentlichen Raum buchstäblich zu erfahren und zugleich en passant touristische Ziele der Bauland-Gemeinden anzusteuern.

Weitere Informationen finden Sie im Flyer oder bestellen Sie die Informationsbroschüre.

Etappen

Heidelberg - Mosbach

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Von Heidelberg aus folgen Sie dem Neckartalradweg bis nach Mosbach

Mosbach - Walldürn

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Stetig sanft bergauf führt die Etappe von Mosbach bis Buchen oder Walldürn.

Walldürn - Osterburken

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Von Walldürn über Eberstadt, Seckach, Adelsheim nach Osterburken

Steckbrief Kurpfalzachse
Start: Lambrecht
Ziel: Osterburken
Tourlänge: 252 km
Fahrdauer: 3 - 4 Tage
Schwierigkeitsgrad: mittel
Wegcharakteristik: alphaltierte Wege, geschotterte Wege
Beschilderung: gelbes Schild
Sehenswürdigkeiten: Altstadt Heidelberg, Altstadt Neckargemünd, Burgfeste Dilsberg, vier Burgen Neckarsteinach, Altstadt und Schloss Hirschhorn, Altstadt Eberbach, Altstadt Mosbach, Altstadt Buchen, Tropfsteinhöhle Eberstadt, Römermuseum Osterburken
Freizeitmöglichkeiten: Schlossfestspiele Zwingenberg, Abenteuergolfanlage Inputt Mosbach, Katzenbuckeltherme Waldbrunn

Weitere Informationen zur Region unter:
Touristikgemeinschaft Odenwald e. V. »
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  • Verfügbare Sprachen:
Portalswitch: Radsüden -> Wandersüden

Der WanderSüden lädt zu aktiven Streifzügen auf Schusters Rappen ein. In den 3 Naturparks Schwäbisch-Fränkischer Wald, Stromberg-Heuchelberg und Neckartal-Odenwald finden Wanderer oft noch unberührte Naturlandschaften. » zum Portal

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