OberamtsTour

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Anhäuser Mauer

Die Stadt Gerabronn gab dieser Tour den Namen. Gerabronn war von 1811 bis 1938 selbstständige württembergische Oberamtsstadt. Oberamt war die althergebrachte Bezeichnung einer württembergischen Verwaltungseinheit.

Die Tour beginnt am Bahnhof in Blaufelden. Nach dem Ortsausgang verläuft der Weg in südlicher Richtung eben durch den östlichen Teil der Hohenloher Ebene. Gut ausgebaute Feldwege und wenig befahrene Landschaften führen durch eine wechselnde Felder- und Wiesenlandschaft. Vorbei am Aussiedlerhof Schuckhof und am Stausee von Brettenfeld wird die nächstgrößere Ortschaft Rot am See erreicht. Weitere Stationen in südlicher Richtung sind die kleine Ortschaft Schainbach mit der schönen Jakobus-Kirche und der historischen Pumpstation sowie die Gemeinden Wallhausen und Satteldorf.

Hier biegt der Radweg anschließend gen Westen ab und führt weiter bis nach Neidenfels. Von dort geht es dann etwas steil hinauf bevor Gröningen erreicht wird. Einen Blick wert ist das kleine Schloss von Gröningen, das heute in Privatbesitz ist und nicht besichtigt werden kann, sowie als weitere Empfehlung ein Abstecher zur historischen Hammerschmiede, die besonders idyllisch im Gronachtal gelegen ist. Dort gibt es auch eine kleine Vesperstube, die in den Sommermonaten geöffnet hat.

Der Radweg führt von Gröningen aus oberhalb des Gronachtals sanft hügelig weiter in Richtung Jagsttal. Bei Bölgental sieht man in der Ferne Reste einer früheren Klosterkirche, die sogenannte Anhäuser Mauer, einsam auf einem Feld stehen. Kurz danach führt der Radweg steil hinunter ins Jagsttal nach Mistlau. Hier ändert sich nun das Landschaftsbild. Die Jagst hat sich tief in den Muschelkalk der Hohenloher Ebene eingegraben. Durch das romantische Jagsttal führt der Weg malerisch direkt am Fluss entlang zum mittelalterlichen Städtchen Kirchberg an der Jagst.

Sehenswert sind die historische Altstadt mit Schloss, Orangerie und barockem Hofgarten sowie das Sandelsche Museum. Danach verlässt der Radweg nur kurz das Jagsttal, um über Lendsiedel und Dörrmenz bei Leofels wieder steil ins Jagsttal zurück zu führen. Ein Abstecher zur Burgruine Leofels ist empfehlenswert. Die Aussicht von der Ruine ins Jagsttal ist wunderbar.

Der Radweg folgt im Tal dem Kocher-Jagst-Radweg auf einem landschaftlich besonders schönen Abschnitt Richtung Langenburg. Bei Bächlingen geht es die alte Steige steil hinauf. Das berühmte Renaissanceschloss Langenburg und das Deutsche Automuseum laden zu einem Besuch ein.

Die Tour verlässt Langenburg in östlicher Richtung. Über Michelbach an der Heide geht es wieder über die offene Hohenloher Ebene nach Gerabronn und Unterweiler zurück nach Blaufelden.

Etappen

Gemeinde Blaufelden - Stadt Kirchberg/Jagst

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Gut ausgebaute Feldwege und wenig befahrene Landschaften führen durch eine wechselnde Felder- und Wiesenlandschaft. An einigen Sehenswürdigkeiten vorbei, wie die schöne Jakobus-Kirche in Schainbach, das kleine Schloss und die historische Hammerschmiede in Gröningen und die Reste einer früheren Klosterkirche, die sogenannte Anhäuser Mauer erreicht die Etappe Kirchberg/Jagst.

Stadt Kirchberg/Jagst - Gemeinde Blaufelden

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Das mittelalterliche Städtchen Kirchberg/Jagst empfiehlt einen kurzen Aufenthalt, sehenswert sind die historische Altstadt mit Schloss, Orangerie und barockem Hofgarten sowie das Sandelsche Museum. Auch ein Abstecher zur Burgruine Leofels ist reizvoll. Nach einem lohnenswerten steilen Anstieg nach Langenburg führt die Etappe über die offene Hohenloher Ebene nach Blaufelden.

Steckbrief OberamtsTour
Einstiegspunkt: Gemeinde Blaufelden
Tourlänge: 73 km
Fahrdauer: ca. 5 Stunden
Schwierigkeitsgrad: leicht
Wegcharakteristik: überwiegend asphaltiert
Beschilderung: durchgehend beschildert
Sehenswürdigkeiten: Jakobskirche Schainbach, Hammerschmiede Gröningen, Anhäuser Mauer, Stadt Kirchberg, Schloss Langenburg mit Deutschem Automuseum, Burgruine Leofels mit Burgschauspiele
Freizeitmöglichkeiten: Waldkletterpark Hohenlohe in Langenburg, Stadtführung Kirchberg

Tourentipps:
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Weitere Informationen zur Region unter:
Hohenlohe + Schwäbisch Hall Tourismus e. V. »
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